Ulrich Wilhelm Röpke

Lebenslauf

1959 geboren in Hannover
1978 Reifeprüfung
1980-86 Studium der freien Malerei und Grafik an der Hochschule für Bildende Künste in Braunschweig bei Professor L. von Monkiewitsch und Professor A. Winter-Rust
seit 1988 lebt und arbeitet Röpke in Köln

Austellungen (Auswahl)

1998

  • Rathaus der Stadt Stuttgart: Preisträger des 5. Internationalen Syrlin Kunstpreises

1999

  • Haus der Kunst/Staatsgalerie moderner Kunst, München: „50 Jahre Große Kunstausstellung München“ / Kunsthalle Wilhelmshaven: „Nordwestkunst 1999“

2000

  • Große Kunstausstellung Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf-Messe

2001

  • Große Kunstausstellung Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf-Messe / Städtisches Museum Oldenburg: „Gewagt…?“ / Nationalpark Harz: „Natur und Mensch“

2002

  • Kunstmuseum Hollfeld/Bayreuth: „23. Intern. Kunstausstellung“

2003

  • Kunsthalle Bad Segeberg (E) / Kunstmuseum Hollfeld/Bayreuth (E) / Kunstverein Ottobrunn (E)

2004

  • Kunstverein Bad Salzdetfurth / Rathaus Stuttgart: 6. internationaler Syrlin Kunstpreis

2005

  • Galerie Kunstraum 21, Köln(E) / ElbArt, Hamburg (G)
  • Kunstverein Weil der Stadt (E)

2006

  • Kunstverein Unna (E)
  • Kunstverein Weinheim: "Unterwegs 2006" (G)

2007

  • Kunstverein Frankenthal, Kunsthaus Frankenthal (mit TO Helbig) (E)
  • Städtische Galerie Wertingen und Schloß Wertingen (G)

 

Preise

1998 1. Preis beim 5. internationalen Syrlin Kunstpreis des Kunstvereins in Stuttgart
2002 Förderpreis der Sparkasse Bayreuth
2004 Auszeichnung beim 6. internationalen Syrlin Kunstpreis des Kunstvereins in Stuttgart

 

Gemälde

In der figürlichen Malerei von Ulrich Wilhelm Röpke erliegt der Betrachter der dominierenden Präsenz der Bildfiguren: Sie erscheinen unausweichlich und entstehen durch Aufwerfen und Zermalen starkfarbiger Farbwülste auf der Leinwand, die in den Betrachterraum hineinfühlen. Diese Figuren sind Erscheinungen ähnlich, die dem Bildmalstrudel entweichen und heraustreten können, um das Bild zu verlassen. Zurückgehalten werden sie durch eine den Bildfiguren anhaftende innewohnende Durchlässigkeit und widersprüchliche Transparenz der Malerei,  die sie im Bildraum festhalten. Die Figuren weisen trotz eines umhüllenden Farbmantels eine sonderbare Immaterialität auf.

Röpkes Malerei weckt durch ihre erfrischende Eigenständigkeit die Hoffnung, dass noch längst nicht alle Bilder gemalt worden sind, geradezu lustvoll schafft er  nahezu an jeder Stelle  in seinen Bildern Brüche, setzt noch mal von vorn an und schafft den Neubeginn, bleibt dabei widersprüchlich spielerisch und doch in der Tiefe beeindruckend- trotz aller Brüche geht am Ende alles zusammen, den Betrachter mit der Fragestellung zurücklassend, wo diese Malerei anzusiedeln ist.

Studie zu einem Schrei: Junger Sänger mit Kerze, nach Bigot
Studie zu einem Schrei: Junger Sänger mit Kerze, nach Bigot
Öl auf Leinen
2008
150 x 150 cm
Studie zu einem Schrei: Salvador Dali 1986
Studie zu einem Schrei: Salvador Dali 1986
Öl auf Baumwolle
2009
160 x 160 cm
Studie zu einem Pinkler II: Der Schmerzensmann in der Nähe seines Kreuzes am Berg Golgatha
Studie zu einem Pinkler II: Der Schmerzensmann in der Nähe seines Kreuzes am Berg Golgatha
Öl auf Baumwolle
2008
150 x 150 cm
Studie zu einem Schrei: Salvador Dali badend bei Es Llane,1917
Studie zu einem Schrei: Salvador Dali badend bei Es Llane,1917
Öl auf Leinen
2008
150 x 150 cm
Studie zu einem Pinkler I: Vincent auf dem Feld bei Tarascon
Studie zu einem Pinkler I: Vincent auf dem Feld bei Tarascon
Öl auf Baumwolle
2007
150 x 150 cm
Francis Bacon: Pilger
Francis Bacon: Pilger
Öl auf Leinen
2006
170 x 210 cm